Lorch FAQs

Die Mastspurposition bei modernen Boards

Die Mastspuren der Serienboards haben einen maximalen Verstellbereich von 12 bzw 19 cm. Bei einem größeren Board mit einem größeren Einsatzbereich wie z.B. unserem Silver Glider, der mit Segeln zwischen 5 und 8 qm funktioniert, haben wir uns für eine längere Mastspur entschieden, d.h. es existiert ein effektiver Verstellbereich von ca. 19cm.
Bei unseren Waveboards, die in der Regel mit Segeln zwischen 4 und 5 qm gefahren werden, ist der Verstellbereich mit ca. 12 cm deutlich kleiner. Da aus Sicherheitsgründen kaum jemand den Mastfuß in der hintersten Position fährt (Gewindeblättchen würde zu nahe an der Öffnung liegen), bleibt ein effektiver Verstellbereich von nur 8 cm.

 

Wie findet man die ideale Mastfußposition?

 

Die ideale Position der Mastspur ist von mehreren Faktoren abhängig.
Zunächst spielt der Druckpunkt des Segels eine entscheidende Rolle. Neue Schnitte und Variationen der Segeldesigner sorgen dafür, dass dieser sich von Jahr zu Jahr etwas ändern kann. Als Faustregel gilt: Je weiter hinten der Druckpunkt des Segels liegt, desto weiter vorne muss der Mastfuß gefahren werden.

 

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Körpergröße des Surfers: Kleinere Leute fahren die Mastspur in der Regel immer 2-3 cm weiter hinten als größere Surfer.

 

Wodurch kann man feststellen, ob die Mastspur korrekt eingestellt ist? “Ich merke ganz schnell, ob der Mastfuß zu weit hinten sitzt!”, so Günter Lorch. “Die Nase wird zu frei und das Board beginnt zu tänzeln. Du kriegst das Segel nicht mehr richtig aufs Board aufgelegt bzw. dichtgeholt.”
Die Position ist erst dann optimal, wenn Du dich völlig entspannt auf dem Board fühlst. Bei extrem viel Wind kann es passieren, dass dies erst in der vordersten Position der Fall ist. Günter: ”Dann solltest Du ein kleineres Segel aufriggen oder Café trinken gehen.”